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Update:
[13.04.2016]

 Frankfurter Hütte

Frankfurter Hütte am Simmelsberg

Eigentümerin der unbewirtschafteten Wanderhütte ist der Frankfurter Rhönclub e.V.  Es werden aber gern Gäste aufgenommen, wenn die Hütte frei ist. Sie liegt im Gersfelder Ortsteil Rodenbach in absolut ruhiger Lage am Simmelsberg (GPS: 50° 25' 48,8" N   9° 56' 42,3" O)  und bietet in 10 Zimmern Platz für max. 28 Personen. Hier ein Grundriss mit Zimmeraufteilung. Es gibt keinen Gaststättenbetrieb auf der Hütte; Gäste können als Selbstversorger Kühlschränke und Kücheneinrichtungen benutzen. Auch stehen ein Aufenthaltsraum, ein Außengrill, Spielgeräte und Gartenmöbel zur Verfügung.  Info-Faltblatt

Die Übernachtung kostet ab 01. Juli 2014 für
        Mitglieder (Erwachsene ab 14 Jahre) 7,00 € und
        Kinder und Jugendliche von 3 bis 14 Jahre  4,00 €
        Kinder von 0 bis 3 Jahre sind frei. 
für
       Gäste 17,00 € (Erwachsene ab 14 Jahre) und
                  8,00 € für Kinder/Jugendliche von 3 bis 14 Jahre , von 0 bis 3 Jahre sind frei.

Bestehende Reservierungen werden zum vorherigen Preis abgerechnet.

Bettwäsche wird aus hygienenischen Gründen gestellt und mit 3,50 € pro Aufenthalt berechnet.
Gemäß Mitgliederbeschluss vom 18. April 2012 ist eine Kaution von 5,-- € pro Person im Voraus bei der Buchung zu entrichten.
Die hinterlegte Kaution wird Ihnen für die tatsächlich erschienenen Besucher bei der Abrechnung angerechnet. Für nicht erschienene Besucher verfällt die Kaution, sowie bei Stornierungen. Bei Gruppen ab 22 Personen bzw. bei gewünschter alleiniger Belegung der kompletten Hausanlage fällt zuzüglich zu den üblichen Übernachtungsgebühren eine Gebühr i.H.v. 140,-- Euro an.

In ca. 800 Metern Entfernung liegt ein Berggasthof, der preiswerte Gerichte anbietet. Dort ist auch die Talstation für die Ski Liftanlage am Simmelsberg.

Anfragen und Anmeldungen ausschließlich bitte an den 2.Vereinsvorsitzenden Herrn Markus Pfeil unter Tel.: 069 / 76 10 63 (10-16 Uhr) oder per eMail  an rhoenclub (punkt) ffm (at) gmail (punkt) com

 

Aus der Chronik:

Vom Haus Franken zur Frankfurter Hütte


Hütte im Winter           Hütte im Sommer

Weitere Bilder in der Bildergalerie ..

Schon bald nach der Gründung des Rhönclubs machten sich einige Wanderfreunde Gedanken, in der Rhön einen Stützpunkt zu gründen. Bei einer Tour über die Schwarzen Berge zur Kissinger Hütte, bei welcher der 1.Vorsitzende Wilhelm Laux und unser Ehrenmitglied Alma Stieh teilnahmen, wurde der Entschluss gefasst, sich um eine Unterkunft zu bemühen.


Ein 1917 von der Militärverwaltung eingerichtetes Pferdelazarett auf dem Dammersfeld stand am 20.Oktober 1920 zur Versteigerung an. Den Zuschlag bekam unser Vorsitzender Herr Laux für 20.500 Deutsche Mark. Nach einer Verabredung zwischen Herrn Laux und Herrn Straub, Rhönclub Würzburg, im Sommer 1920 stand nun nichts mehr im Wege, ein gemeinsames Wanderheim zu gründen. Den Kaufpreis teilten sich  die beiden Vereine.


Nun musste mit den Ausbau begonnen werden. Das Haus hatte keine Fenster mehr, Ofen und Herd waren gestohlen, die Wasserleitung zerstört und das Dach undicht. Die Mitglieder beider Vereine machten sich unter finanziellen und persönlichen Opfern an die Arbeit, das Haus bewohnbar zu machen.


Nachdem das Haus mit Leben erfüllt war, bekam es 1921 seinen Namen "Haus Franken".


In den folgenden Jahren konnten die Mitglieder von ihrem Haus Franken im Sommer die schöne Rhön erwandern, und im Winter sich dem damals in unseren Gegend noch fast unbekannten Skisport widmen.

Die Freude über den schönen Stützpunkt wurde jäh getrübt, als 1936 die Nachricht kam, dass das Haus Franken und die umliegenden Ortschaften bis 1.April 1938 geräumt sein mussten um einen Truppenübungsgelände Platz zu machen.


Nun ging es auf die Suche nach einem neuen Grundstück  für die beiden Vereine, um von der Abfindung ein neues Haus zu bauen. Da man sich nicht über einen für beide Vereine akzeptablen verkehrsgünstigen Platz einigen konnte, trennte man sich in gutem Einvernehmen. Die Würzburger bauten am Feuerberg ihr neues Haus.


Für unseren Verein machte sich Herr Neubert auf die Suche. Er fand mit Unterstützung von Förster Raabe ein Grundstück am Nordhang des Simmelsberges. Nachdem geprüft wurde, dass Quellwasser zur Verfügung stand, kam ein Kaufvertrag mit Herrn Richter von den Dammelhöfen über ein Wiesengelände von 72,4 a zustande. Da auch bei diesem Bauvorhaben wieder viele Arbeiten von den Vereinsmitgliedern erledigt werden mussten, brauchte man noch eine Notunterkunft. Diese fand man auf dem Kümmelhof, wo einige Zimmer und eine Küche gemietet wurden.


Im Februar 1938 konnte unser Architekt Walter Schüler mit der Planung "Frankfurter Hütte" beginnen.


Am 10.September 1938 wurde Richtfest gefeiert.